Die Atemfunktion wird in jedem Prüfzentrum von einem qualifizierten und zertifizierten Gutachter beurteilt. Dabei handelt es sich in der Regel um einen Atmungstherapeuten oder Physiotherapeuten. Die teilnehmenden Patienten werden in der Anwendung des im Prüfzentrum zu verwendenden Spirometers und eines nmd-1-Spirometer-Handgeräts unterwiesen.

Die Patienten werden aufgefordert, das nmd-1-Gerät zu benutzen. Dieses Gerät wird verwendet, um einmal wöchentlich zu Hause die Atemfunktion zu überprüfen, damit die Verschlechterung der Atemfunktion anhand mehrerer Datenpunkte beurteilt werden kann.

Bei jedem Studientermin lädt der Gutachter die Daten vom zu Hause verwendeten Gerät herunter. Der Junge wird außerdem bei jedem Studientermin aufgefordert, den Atemfunktionstest mit dem zu Hause verwendeten Gerät durchzuführen.

Die Messungen der Atemfunktion umfassen:

  • 1

    Forcierte Vitalkapazität

    Die Gesamtmenge an Luft, die nach einem maximalen Einatmen in einem Atemzug mit voller Kraft ausgeatmet werden kann
  • 2

    Exspiratorischer Spitzenfluss

    Der Test des exspiratorischen Spitzenflusses misst, wie schnell eine Person ausatmen kann
  • 3

    Einsekundenkapazität FEV1

    Die Menge Luft, die innerhalb von einer Sekunde ausgeatmet werden kann
  • 4

    Hustenspitzenfluss

    Die Geschwindigkeit der Luft, die nach einem Hustenmanöver aus der Lunge ausgeatmet wird
  • 5

    Mit einem Pulsoximeter gemessene Sauerstoffsättigung des Blutes

    Sauerstoff wird im Blut von Hämoglobinmolekülen transportiert. Die Sauerstoffsättigung ist ein Maß dafür, welchen Prozentsatz der maximalen Menge, die das Blut transportieren könnte, im Blut vorhanden ist.
  • 6

    Mittels Kapnometrie gemessener endexspiratorischer CO₂-Wert

    Maximale Konzentration von Kohlendioxid (CO₂) am Ende des Ausatmens

Bei allen Bewertungen der Atemfunktion wird der höchste Wert aus mindestens drei und höchstens fünf aufeinanderfolgenden Manövern verwendet.